Sven Krumbeck Blog

Friss-oder-stirb-Theater der Kulturministerin spricht nicht für Dialog-Kultur in Schleswig

Sven Krumbeck: Friss-oder-stirb-Theater der Kulturministerin spricht
nicht für Dialog-Kultur in Schleswig

Zur Debatte um den Theaterstandort Schleswig sagt der kulturpolitische

Sprecher der Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

„Man macht es sich nicht leicht in Schleswig, wenn es um die
Standortfrage des Theaters geht. Das ist gut so. Tragfähige Lösungen
brauchen Diskussionen, brauchen transparente Grundlagen und eine
Mehrheit in der Bevölkerung. Das alles ist in der aktuellen SItuation in
Schleswig nicht gegeben.

Was die PIraten vor einem Jahr im Landtag angemahnt haben, holt die
Entscheidungsträger nun ein. Eine Sanierung am alten Standort wurde
nicht ausreichend geprüft. Teile der Bevölkerung laufen Sturm gegen die
Hesterberg-Pläne. Unabhängig von der letzten Entscheidung muss den
Verantwortlichen die Zeit eingeräumt werden, die sie brauchen, um auch
die in Teilen widersprüchlichen Zahlen zu prüfen.

Den Vorsitzenden der Regierungsfraktionen sei gesagt: Das Gelände auf
dem Hesterberg soll mitnichten kostenfrei für Schleswig zur Verfügung
gestellt werden; auch die zusätzliche Million ist nicht mehr als ein
Darlehen, soll Schleswig doch beim Verkauf der Liegenschaft im Lollfuß
Geld zurückzahlen. In Kleinen Anfragen bleibt die Ministerin bedeckt.
Das schafft kein Vertrauen.

Nein, diese Debatte wird nicht ehrlich geführt. Und dagegen stemmen sich
die Piraten. Der aufgebaute Zeitrdruck im Zusammenhang mit neuen
Erkenntnissen und der Sitzung des Stadtrats am kommenden Donnerstag hat
nichts mit Dialogkultur zu tun. Da wird Druck von oben nach untern
gemacht nach dem Motto „Friss oder stirb!“

Ansprechpartner:
Sven Krumbeck, MdL, Tel: +49 431 988 1639

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