Sven Krumbeck Blog

Gymnasien stärken heißt Bulimie-Lernen verhindern und neue Schulzeitmodelle denken

Gymnasien stärken heißt Bulimie-Lernen verhindern und neue Schulzeitmodelle denken

Kiel, 20. März 2014

In der heutigen Landtagsdebatte zur Schaffung von Wahlfreiheit an
Gymnasien hat der bildungspolitische Sprecher der
Piratenlandtagsfraktion, Sven Krumbeck, Stellung bezogen:

Wer Schülerinnen und Schülern an den G8-Gymnasien helfen will, müsse
neue Strukturen und Inhalte denken und dürfe nicht im Gestern verharren.
Daher lehnte der bildungspolitische Sprecher der Piratenfraktion, den
erneuten Versuch der FDP, die Wahlfreiheit der Gymnasien zwischen 12-
und 13jährigen Bildungsgängen zu re-etablieren ab.

„Ich glaube nicht, dass wir das durch eine Rolle rückwärts erreichen.
Alles zurück auf Null – denn G9 – sind wir ehrlich, ist auch nicht der
Weisheit letzter Schluss.

Wir müssen endlich Antworten auf die länger bekannten Fragen finden. Die
Frage ist nicht G8 oder G9. Die Frage ist beispielsweise viele
Wochenstunden die Obergrenze markieren müssen und wie die SKI II
flexibilisiert werden kann. Die Frage ist, wie kann man vertieftes
Lernen durch Konzentration erreichen? Wie flexibel können wir eine
Oberstufe gestalten, was machen wir mit der Qualifikationsphase. und wie
kriegen wir das in Analogie zu unserer Stellenproblematik? Wie kommen
wir weg von dem etablierten unsäglichen Bulimie-Lernen hin zu echten und
belastbaren Bildungsgerüsten, die ein Leben lang halten und erweitert
werden können?

So lange sich weder die grün-rote-blaue Koalition, noch die
CDU/FDP-Fundamentalopposition diesen Fragen ernsthaft und ergebnisoffen
stellt und wirkliche Antworten finden will, so lange sind es eben wir
Piraten, die ideologiefrei nach den besten Lösungen suchen.“

Die vollständige Rede ist auf www.piratenfraktion-sh.de einsehbar.

Ansprechpartner:
Sven Krumbeck, MdL, Tel: +49 431 988 1639

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