Sven Krumbeck Blog

Für Wendes vergessene Kinder auf die Straße – wer gute Schule will, muss sich heute um sie kümmern!

Für Wendes vergessene Kinder auf die Straße – wer gute Schule will, muss
sich heute um sie kümmern!

Kiel/Satrup, 4. Juni 2014

„In Schleswig-Holstein brennt die Luft; Eltern lassen es sich nicht mehr
gefallen, dass die Bildung einer ganzen Generation in Grund und Boden
gespart wird. Waltraud Wende tut gut daran, mit dem sich selbst
bemitleidenden, jammervollen Lied der noch schlechteren
Vorgängerregierung aufzuhören und endlich einen sachgerechten Blick ins
Hier und Jetzt zu werfen.“, sagte Sven Krumbeck als bildungspolitischer
Sprecher der Piratenfraktion heute am Rande der Elterndemonstration in
Satrup.

Zwar habe die Bildungsministerin in einem Brief um Verständnis für die
Mangelwirtschaft geworben, das reiche aber für eine Regierung bei Weitem
nicht aus. Die Kontingentstundentafel ermögliche es der Ministerin, die
Verantwortung für die Stundenverwendung auf die Schulleitungen
abzuwälzen; diese werden so zu Mangelverwaltern degradiert. Dies werden
Piraten der Regierung nicht durchgehen lassen.

Krumbeck: „Es gibt keine verlässlichen Daten zum Unterrichtsausfall, der
mit den neuerlichen Stellenstreichungen die Schulen zusätzlich belasten
wird. Über das strukturelle Defizit spricht sie gar nicht mehr, sondern
zieht sich auf die Unterrichtsausfall zurück.“

Es gebe keine Informationen zu den zusätzlichen Aufgaben, die das neue
Schulgesetz generiere; das Inklusionskonzept und der entsprechende
Bericht wurden stillschweigend verschoben, jede Menge neuer Aufgaben in
den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen, überlastete Berufliche Schulen,
Grundschulen am Rande des Erträglichen. Eine Aufgabenkritik, die einen
Stellenabbau flankieren müsse, gibt es selbstverständlich auch nicht.
Kein Wort von der Bildungsministerin zur Entlastung von Lehrerinnen und
Lehrern.

„Wir werden der Landesregierung Zeit geben, alle offenen Fragen über die
Sommerpause zu beantworten und eine entsprechende Initiative in den
Landtag einbringen. Bis diese Antworten vorliegen, ist die Forderung der
Eltern plausibel, alle Stellenstreichungen auszusetzen“, erklärte
Krumbeck die Position der Piraten.

Die Piraten werden sich nicht an dem Marktschreier-Wettbewerb
beteiligen, welche Oppositionspartei die meisten zusätzlichen
Planstellen einfordert. Damit werden wir kein Sommerloch füllen. Fakt
ist aber, dass die Millionen aus Berlin entsprechend der drängenden
Notlagen verwendet werden müssten. Diesen tatsächlichen Bedarf werden
Piraten nicht, wie die Regierung, ’schätzen‘, ‚erhoffen‘ oder
‚verniedlichen‘, sondern von der Ministerin konkret berechnen und
nachvollziehbar veröffentlichen lassen.

„Die Zeit der des Schönredens ist vorbei. Waltraud Wende muss sich um
die Schülerinnen und Schüler sorgen, die jetzt in den Schulen sind und
deren Chancen sie verspielt, indem sie ihre ideologischen Spielwiesen
bedient und sich jeder sachlichen Diskussion auf seriöser Datengrundlage
verweigert.“

Ansprechpartner:
Sven Krumbeck, MdL, Tel: +49 431 988 1639

2 Comments

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *