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Nix als Kosmetik – Änderungsanträge der Koalition können nicht vom Kernproblem ablenken

Pressemitteilung

Nix als Kosmetik – Änderungsanträge der Koalition können nicht vom
Kernproblem ablenken

Kiel, 14. januar 2016

Zu den Plänen der Landesregierung, die Besoldungsstruktur für Lehrkräfte
zu ändern und dabei die Grundschullehrer von einer Angleichung der
Eingangsbesoldung auszunehmen, sagt der bildungspolitische Sprecher der
Piratenfraktion, Sven Krumbeck:

„Die Pläne der Landesregierung, Grundschullehrer aufgrund der Kassenlage
von einer Gleichbehandlung hinsichtlich der Eingangsbesoldung A 13
auszunehmen, sind und bleiben ungerecht und beamtenrechtlich
fragwürdig“. Gerne erinnere er die Koalition an ihre wiederkehrenden
Aussagen in vielen Debatten und Diskussionsrunden, dass Grundschulen die
ersten Gemeinschaftsschulen seien.

Sven Krumbeck: „Wenn diese Überzeugung gilt, dann gibt es keinen Grund,
diesen ‚Gemeinschaftsschullehrern‘, die die größte Herausforderung von
Integration und Inklusion schultern, zu düpieren und die Wertschätzung
ihrer Arbeit von der Kassenlage abhängig zu machen!“

Eines habe die Anhörung von Experten im Bildungsausschuss klar ergeben:
Kosmetik am Gesetzentwurf werde nicht zu einer Akzeptanz führen, solange
das Gerechtigkeitsproblem nicht behoben wird.

„Die Änderungsanträge der Koalition sind aber reine Kosmetik“, so
Krumbeck, der sich vor dem Hintergrund der Generalkritik nicht zuständig
fühlt, denn „ich bin keine Make-Up-Artist, der sich um Kosmetik kümmert.
Meine Aufgabe ist an dieser Stelle, für ein attraktives
Grundschullehramt zu streiten. Daher lehnen PIRATEN die Pläne von
Regierung und Koalition weiter konsequent ab.

Ansprechpartner:
Sven Krumbeck, MdL, Tel: +49 431 988 1639

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