Sven Krumbeck Blog

Das Projekt „KulturKiste“

Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Ministerin Anke Spoorendonk mit Vertretern der Kultureinrichtungen im Land die Gestaltung einer Materialsammlung für Flüchtlingskinder beschlossen. Zusammen mit der Kieler Lern- und Experimentierwerkstatt Musiculum war die „KulturKiste“ in den vergangenen Monaten entwickelt und produziert worden.

Kulturkiste
© Kulturministerium

Kulturministerin Anke Spoorendonk und Anne Hermanns, Geschäftsführerin der Lern- und Experimentierwerkstatt Musiculum überreichten Anfang diesen Monats die erste bunt gefüllte Holzkiste an Nele Brüser, die stellvertretende Leiterin des Betreuungsverbands, zur Nutzung in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

Mit Spielen wie Stopptanz, Stille Post und Gummitwist, mit dem Bau einiger einfacher Instrumente und Liedern wie“Die Gedanken sind frei“ sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, spielerisch und kreativ den kulturellen Horizont ihres Ankunftslandes kennenzulernen.

„Die Kinder können eine Auszeit nehmen von traumatischen Erlebnissen und können sich beschäftigen“ (Nele Brüser)

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© Kulturministerium

Konzipiert und befüllt wurden die Kisten von Künstlern unter Federführung des Kieler Musiculums. Es gibt Material mit dem die Kinder die Themen Tanz, Theater, Spiel und bildende Kunst erproben können, wie beispielsweise buntes Papier, Softbälle und Straßenkreide. Außerdem enthält die Kiste einen CD-Player und eine CD mit Bewegungsliedern. Das Besondere ist: Die Kinder sollen nicht einfach in die Spielkiste greifen und sich ein Eigenregie damit beschäftigen, sondern sich unter Anleitung mit geschultem Personal damit auseinandersetzen. Wichtig dafür ist das beigelegte Begleitheft, das den Betreuern den Umgang mit dem Material zeigt und viele Spielanleitungen und Lieder zum Mitsingen enthält.

Insgesamt gibt es 20 Kisten, die an die 15 Flüchtlingsunterkünfte in Schleswig-Holstein verteilt werden.


 

Erste „KulturKiste“ an die Erstaufnahmeeinrichtung Neumünster übergeben

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